Mama sorgt für sich

Dein Podcast für innere Stärke & ein entspanntes Mama-Sein

S2E7 Ruhig, verwurzelt, resilient - skandinavisches Familienleben aus erster Hand

15.10.2026 34 min

Zusammenfassung & Show Notes

Nordische Gelassenheit ist mehr als Deko, heißer Tee & Kuscheldecke

Anna Hupe hat mehrere Jahre mit ihrer Familie in Finnland gelebt und zwar mittendrin: mit Alltag, mit Kindern, mit langen Wintern und einer Art zu leben, die sie bis heute prägt. Mittlerweile lebt & arbeitet Anna  in Bayern als Naturcoach und begleitet Familien mit einem geerdeten, ganzheitlichen Blick – und lebt das Nordische ganz bewusst in ihrem Arbeits- & Familienalltag.

In unserem Gespräch sprechen wir darüber, was hinter der nordischen Lebensweise wirklich steckt, jenseits von oberflächlichen Klischees. Über Sisu, diese stille finnische Kraft, die nicht kämpft, sondern hält. Über Gemeinschaft, die Bedeutung von Natur und die Frage, wie wir uns vom skandinavischen Lebensstil inspirieren lassen können.

Nicht im Sinne von „Die machen alles besser”. Sondern: "Was ist möglich, wenn wir den Blick weiten?"

Mehr von Anna:
🌿 www.annahupe.de

Hygge-Herbst
Im November lade ich dich ein zu drei gemütlichen Abenden, an denen wir gemeinsam innehalten und nachspüren – ganz im Geist dieser nordischen Wärme. 
Der „Hygge-Herbst” ist mein kleines Angebot für graue Novembertage, an denen wir nicht auf den nächsten großen Moment warten müssen.

Und wer noch ein bisschen in die finnische Sprache reinlauschen will - Annas Empfehlung: finnischen Kinderlieder hören:
https://www.youtube.com/@Kielinuppu
https://www.youtube.com/@Mimmitmusic
https://www.youtube.com/channel/UCCYq5H3ViU2PmZqlcq4CxSQ


Lass uns gemeinsam weitergehen

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Minikurs für 0 €
🌿 Wenn Wissen nicht reicht – ein körperorientierter Einstieg in die friedvolle Elternschaft
5 Tage die dir helfen, vom Denken ins Spüren zu kommen. Mit kurzen E-Mails, zwei begleitenden Audios und sanften Anregungen für mehr Verbindung mit dir selbst.
 
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Einmal die Woche ein Moment nur für dich. Kein Magazin, kein Programm – ein Brief von Mensch zu Mensch, der dich freitags abholt, wo du gerade bist.
Ich teile immer freitags aktuelle Gedanken, persönliche Einblicke und Inspirationen, die dich auf deinem eigenen Entwicklungsweg der friedvollen Elternschaft bereichern sollen.
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Transkript

Julia: Es gibt Momente, da hältst du inne. Mitten in deinem Mamaalltag, mitten im Lärm und etwas in dir fragt leise: Geht das auch anders? Hallo, ich bin Julia, selbst zweifache Mama, Coach für friedvolle Elternschaft und deine Begleiterin in diesem Podcast. Friedvolle Elternschaft, das klingt vielleicht nach einem Ziel, das du noch vor dir hast. Aber ich glaube, es beginnt nicht damit, wie du mit deinen Kindern umgehst, sondern es beginnt damit, wie du mit dir umgehst. Genau das ist der rote Faden in dieser Podcast-Staffel. Wir beginnen dort, wo alles beginnt. In deinem Körper, in deinem Nervensystem, in dem, was dich trägt oder erschöpft. Und von dort aus schauen wir gemeinsam nach außen auf die Rollen, die du ausfüllst, auf die Welt, in der du Mutter bist. Auf das, was friedvolle Elternschaft wirklich bedeutet. Nicht mit der Perfektion als Ziel, sondern als eine Haltung für dich und deine Lieblingsmenschen. Ich freue mich, dass du dabei bist. Lass uns in die neue Folge starten. Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge hier. Und ja, ich bin schon ganz gespannt, denn ich bin mal wieder nicht alleine, sondern habe eine liebe Gästin mit dabei. Und ja, ich selber hab ja ein Faible für nordische Länder und, ähm, ja, wir sind ja jetzt vor ziemlich genau fünf Jahren auch hier hoch nach Schleswig-Holstein gezogen. Und ja, so diese nordische Gelassenheit und die Weite vom Meer, die hat uns einfach hierhergezogen. Und ja, heute habe ich aber noch jemanden zu Gast, der noch ein bisschen mehr im Norden schon mal für einige Zeit gelebt hat. Und eine Frau, die ich wirklich sehr, sehr schätze und die, äh, glaube ich, diese Podcast-Staffel jetzt auch ganz schön noch mal abrunden kann. Und zwar ist das die liebe Anna Hupe und mit der bin ich heute online verbunden. Sie lebt nämlich jetzt in Bayern, wenn ich das richtig aufm Schirm habe. Anna: Ich habe gelernt, man muss Franken sagen hier. Julia: Oh ja. Oh ja, okay. Großer Fehler. Sie lebt in Franken, aber sie hat mit ihrer Familie mal eine Zeit lang in Finnland gelebt und so richtig mit Kind und Alltag und langen Wintern, vermute ich, und ganz vielen Eindrücken, über die wir uns heute mal 'n bisschen austauschen wollen und dass sie 'n bisschen erzählen kann. Anna ist auch FREL®-Coach, so wie ich, aber auch Heilpädagogin und hat ganz viele tolle Weiterbildungen gemacht: Kunsttherapie, Naturcoaching, Hypnose, Trauerbegleitung. Also ein ganz tolles rundes Paket. Und ja, ich glaube, sie ist 'ne Frau, die, ja, ganz viel Ruhe, Weisheit und auch Neugier ausstrahlt. Und ich freue mich, dass du da bist, liebe Anna. Anna: Ja, danke schön für diese Einleitung und für diese Lorbeeren. Ja. Julia: Ja. Hast du noch was, magst du noch was hinzufügen, was ich jetzt vielleicht vergessen hab, was dir noch wichtig ist, äh, deiner Vorstellung, ähm- Anna: Also nee, ich glaube, du hast das, äh, das Wichtigste tatsächlich alles getroffen. Ähm, genau. Wir waren ja tatsächlich auch längere Zeit in, in Finnland. Julia: Ja, ganz genau. Also dann würd ich doch sagen, steigen wir mal ein und, äh, du kannst mal 'n bisschen erzählen, wie ihr überhaupt dazu gekommen seid und ja, wie das so, wie diese Phase eures Familienlebens so für euch war, was das für 'ne Erfahrung war. Anna: Mhm. Ja, also das ist tatsächlich, das war so 'ne ganz recht spontane Geschichte. Mein Mann, ähm, hat, als ich, als wir das erste Kind bekommen haben, ähm, da, ähm, hat er, ähm, ja, nach 'ner neuen Stelle gesucht irgendwie und, ähm, und dann wurde ihm eine angeboten, die eben mit einem Finnlandaufenthalt verbunden war. Es hieß allerdings nur ein Jahr. Und, ähm, genau, und ich war noch nie tatsächlich vorher im Norden, also eben in, in Skandinavien und auch nicht in Finnland und hatte aber immer so 'ne Sehnsucht danach, weil ich hab, also ich hab alle Astrid Lindgren Bücher geliebt oder Selma Lagerlöf und die Mumins und ja, alles, was so aus dem Norden kommt und auch die Bilder immer haben mir so 'n ganz warmes Gefühl gemacht. Und das Lustige war, ähm, dass ich damals in der Trauer, ähm, also wir hatten 'ne Kinder-, äh, Trauerbegleiterqualifizierung grad am Laufen und da hatten wir eine Teilnehmerin von unseren, ähm, die wir da hatten, die war Finnin tatsächlich, die in Deutschland lebt. Und die fand ich so klasse, die Nina. Und ich dachte, wenn nur 'n paar so sind wie sie, dann will ich da unbedingt hin. Und dann war das eigentlich 'ne recht, also ganz spontanes, äh, aus dem Bauch raus Ja, dass wir da hingehen. Und, ähm, genau, und so sind wir dann da gelandet, als die, als unsere Große, ja, anderthalb Jahre alt war. Mhm. Genau. Und- Ja Und ich erinner mich noch, also wie ich da angekommen bin tatsächlich und es war 'n bisschen wie nach Hause kommen. Also obwohl ich noch nie in diesem Land war, es gar nicht kannte, die Sprache hab ich 'n bisschen im Vorfeld gelernt, die ist echt ganz schön, puh, herausfordernd. Julia: Definitiv, ja. Anna: Das Gefühl, es war irgendwie, ja, also es war total schön und es war allerdings auch 'ne Zeit eben, wo wir als Familie endlich richtig zusammenwachsen konnten, weil mein Mann für diesen Auslandseinsatz oder diese, diese, dieses Projekt, was er da, wo er eingesetzt war, ähm, tatsächlich, äh, anderthalb Jahre vorher oder ja, 'n gutes Jahr Schulungen machen musste in Paris und auch überall irgendwie Leipzig und, äh, und wir uns nur am Wochenende gesehen haben. Und das kam dann noch dazu, dass wir da als Familie endlich zusammen waren, was total schön war dann. Und Ähm, ja, und dann diese Natur, die Ruhe. Wir hatten 'n ganz schönes Haus. Also die Häuser sind einfach so schön auch innen ausgestattet. Ähm, also weil für dieses Projekt, ähm, die, äh, Expats, die kriegten immer ausge-ausgestattete Häuser dann auch eben angemietet für die Familien, die dann kamen. Ja, genau. Und das war echt, ja, war 'n ganz schöner, also gleich so 'n wohliges Gefühl, ähm, so 'ne Bestätigung. Ja, das war die richtige Entscheidung. Und dann ging's ja viel länger, als wir dachten, weil der immer wieder 'ne Verlängerung gekriegt hat. Julia: Ja. Anna: Genau. Julia: Okay, spannend. Also so in Etappen quasi wart ihr dann so unterwegs zu wissen, okay, wir sind für 'n Jahr da, jetzt sind wir noch mal für 'n Jahr da und, äh, so hat sich das entwickelt. Ah, das ist ja super spannend, ja. Toll, wie du das beschreibst mit diesem Gefühl, wirklich da, ne, so nach Hause zu kommen, gleich von Anfang an. Kann ich 'n bisschen nachvollziehen, war bei unserem Um-Umzug tatsächlich auch so, dass ich irgendwie gedacht hab, hey, das fühlt sich richtig an. Das ist so, so dieses, dieses Gefühl von Ausatmen, ne. Anna: Ja, Julia: genau. Und sich da ankommen und reinbegeben und so. Genau. Mhm. Anna: Ja. Julia: Ja. Schön. Anna: Ja. Ja. Ja genau, also wir waren eben, wir haben, er hat immer wieder so Jahresverträge bekommen und wir waren, wir waren in zwei Etappen sozusagen in Finnland, weil er zwischendurch nach Hause geschickt wurde, weil die Geld sparen mussten. Und da hab ich dann mal dann unser drittes Kind hier zu Hause bekommen, wieder in Deutschland und wir sind dann wieder, äh, nach 14 Monaten Pause wieder nach Finnland oder nach anderthalb Jahren Pause und dann noch mal für vier Jahre. Ja. Mhm. Julia: Ja, okay. Ja, spannend, ne. Ich mein klar, wenn das dann, wenn man da versorgt ist mit, äh, 'nem Ort, an dem man leben kann, wenn das organisiert wird, dann macht's die Sache ja auch 'n bisschen einfacher, ne. Dann, äh, wie wenn man selber auf, äh, Haussuche mu… gehen muss und, äh, ja, wenn ihr ja auch mit der ersten Erfahrung ja schon, schon so 'n bisschen wusstet, okay, wie funktioniert das finnische Leben, ne. Grade für dich dann ja mit den Kindern. Ähm, das würde mich auch noch mal interessieren. So wie, wie hast du, ich mein, es war ja dann ganz prägend in deinem Mutterwerden, ne. Wenn du sagst, die Große, ja, war anderthalb, ne. Also, ähm, ja, hat das ja sicherlich euer Familienleben, dein, deine Mutterschaft, äh, stark beeinflusst, nehm ich an. Anna: Also das kann ich tatsächlich, äh, sagen. Auch so dieses, was, was einfach total schön war, dass du mit mit Kind sofort Anschluss gefunden hast, weil viele ja so sagen, die Finnen sind sehr, ähm, reserviert, aber wenn du 'n Kind dabei hast, gehen alle Herzen auf und ich weiß, eins der ersten, was ich so gelernt hab, ist: Oi, ihana on, ihana punaiset posket, ähm, und ja, kiarat tukat, weil das waren die, die haben immer gesagt: „Was für schöne rote Wangen meine Tochter hat und was für schöne, äh, äh, lockige Haare." Und das war, war so'n eins so der ersten, was ich immer gehört hab und, ähm, und wo sich alle so dran gefreut haben irgendwie an, an unserer Großen und, ähm, und wir auch schnell Anschluss gefunden haben in Kindergruppen. Die haben so offene Kindergärten, das ist 'n total schönes Konzept, find ich. Ähm, das sind so, ähm, ja, also wo, wo einfach Eltern hinkommen können mit ihren Kindern, wo dann auch 'n Spielkreis gemacht wird, wo 'n Freispiel ist und, ähm, oder auch Musikgruppe sind wir dann hin zu Muskari. Das, das war total super auch für mich zum Finnisch lernen, weil die Lieder ja sehr einfach sind und dann zum Beispiel immer gefragt wurde: "Oh, was hast du heute an?", ne, in der Begrüßungsrunde und dann, ähm, und dann sagt so Selma zum Beispiel: "Will", äh, ne, also mekkopa, äh, na, ach, jetzt komm ich nicht auf das kukkameko, also Blumenkleid und dann wird das geklatscht, ne. Und, äh, mit den Silben, also da hab ich ganz viele Worte gelernt. Also das war total gut auch für mich. Ähm, und wir waren auch die ersten drei Jahre waren wir tatsächlich in 'ner kleineren Gemeinde, wo alle nur Finnisch geredet haben auch mit mir. Klar gab's welche, die auch Englisch, äh, geredet haben mit mir, wenn sie merkten, ähm, dass ich, äh, Ausländerin bin. Aber ich wollte ja auch Finnisch lernen. Also mir war das schon auch lieb, dass sie, äh, vieles versucht haben, mit mir auf Finnisch zu klären und, ähm- Ja, und unsere Kleine, äh, oder Größ-, also Älteste, aber damals ja noch die Kleine, die ist dann, als sie, wie alt war sie denn? Hm, ich glaub, mit zweieinhalb in den Kindergarten dann da gekommen. Und das fand ich auch 'n total schönes Konzept, weil das 'ne Familien-, ähm, Tagesgruppe war. Also das sind dann mehrere Tagesmütter, äh, die sich zusammengeschlossen haben, 'n eigenes Haus hatten. Und, ähm, und dann waren da Kinder im Alter von eins bis, äh, sechs, alle in einer Gruppe. Und, äh, und das waren zwölf Kinder und, ähm, und es waren vier Betreuerinnen. Also der Hammer an Betreuungsschlüssel. War aber auch 'n 24-Stunden-Kindergarten. Also die hätte auch über Nacht da bleiben können. Also das ist auch für, ähm, Schichtdienstabendarbeitende oder auch für Alleinerziehende, also total tolles Konzept und für unsere Große war das, ähm, war das echt, ja, 'ne wunderbare Sache, weil's so klein und überschaubar und familienähnlich war. Also ganz, ganz toll war das. Julia: Toll, spannendes Konzept. Äh, hab ich so auch noch nicht von gehört. Hört sich dann an, als wär das für die Tagesmütter quasi so ein, eine Lebensform dann auch, ne? Also weil wenn das 24 Stunden geht, leben die da dauerhaft miteinander oder? Anna: Nee, nee, die leben da nicht. Die haben ihre Schichtdienste tatsächlich dann auch. Das ist schon von der Gemeinde dann auch dieses Haus. Ähm, aber, ähm, aber die sind halt irgendwie zusammengeschlossen in diese Perhepaivakoti heißt das dann, Familienkindergarten. Und, ähm, ist einfach 'n anderes Konzept, was ja für auch, für manche Kinder vielleicht auch stimmiger ist, weil's eben sehr überschaubar ist, 'ne kleine Gruppe, ähm, kleiner Rahmen und eben dieses Familiäre. Ja. Und da find ich tatsächlich Finnland auch toll, was die ja an verschiedenen Möglichkeiten da anbieten, eben auch mit diesen 24-Stunden-Kindergärten für, ähm, ja, für manche Familien ist das einfach total entlastend. Oder auch die Möglichkeit, dass du dir, ähm, jemanden nach Hause holst, wenn du merkst, mein Kind ist mit Gruppen total überfordert, ähm, oder du hast fünf Kinder oder so. Also das ist in Finnland keine Seltenheit tatsächlich, dass viele Kinder haben, ähm, dass dann eine Betreuungskraft nach Hause kommt und das zum Teil dann auch finanziert wird vom Staat. Julia: Okay. Anna: Mhm. Julia: Das so scheint so 'n ganz anderes Verständnis auch, ähm, von Familie in der Gesellschaft zu sein so, ne? Ja, Anna: absolut. Julia: Aber da kannst du ja jetzt gut den Vergleich ziehen, äh, sag ich mal, ne. Wie, ja, habt ihr's da erlebt und das, das so zum Start ja auch der Familienphase zu haben, glaub ich, ist auch noch mal so richtig, richtig wertvoll, ne. Jetzt, wo sie größer sind und in Deutschland Dinge anders laufen, äh, ist das wahrscheinlich die Phase, in der man das, ähm, jetzt auch leichter handeln kann, als wenn's jetzt umgekehrt gewesen wäre so, ne. Anna: Mhm. Mhm. Ja. Ja. Ja. Julia: Und so für dich, so für dein Empfinden als Mutter, was würdest du sagen, sind so die Dinge, die du so aus Finnland in dich eingesogen hast oder die dich so geprägt haben? Anna: Also was mich total geprägt hat und b-, tief beeindruckt hat, ist diese Ruhe der Mütter in Finnland irgendwie. Also dass die Ich fand immer so erstaunlich, wenn wir auf 'm Spielplatz waren, ähm, dass da keine, also kein Geschrei war irgendwie. Das, also es war nicht laut. Die Lauten waren wir Deutschen oder so dann zum Beispiel oder die Franzosen, die auch zu dem Projekt gehörten oder, ähm, die d-, die dann quer übern, äh, Spielplatz, äh, brüllten zum Beispiel oder ihr Kind riefen. Und das machen die Finnen zum Beispiel nicht. Die rufen ihr Kind nicht quer über 'n Spielplatz, sondern die gehen hin, äh, und nehmen da den Kontakt auf, gucken, äh, kann das auch grade mir zuhören. Also so hatte ich den Eindruck und das fand ich total beeindruckend, weil das so, die mit so 'ner Ruhe und Gelassenheit einfach da waren. Und, ähm, was ich auch spannend fand, mit wie viel Aufmerksamkeit sie für ihre Kinder auch da waren. Also grad meine, meine Freundin, ich hab mich total gern mit finnischen Freundinnen getroffen, weil ich für mich oft gemerkt hab, für mich war's immer sehr anstrengend, wenn ich mich mit Deutschen getroffen hab in Finnland, weil dann hatte ich allerdings auch immer das Bedürfnis, mit den anderen Mamas zu quatschen schon mal. Und gleichzeitig merkte ich, dass mich das oft überfordert hat, weil ich dann, äh, also das Gespräch nicht richtig führen konnte, weil mein Kind immer dazwischen kam und auch fürs Kind nicht richtig da war. Und mit den finnischen Freundinnen fand ich das so schön, weil wir einfach zusammen waren, unsere Kinder beobachtet haben und irgendwie aber 'ne tiefe Verbindung zwischen uns war und wir schon zwischendurch 'n bisschen was geredet haben, aber recht wenig. Und es irgendwie so 'n ganz angenehmes, oh, entspanntes Miteinander war. Also da ich nie platt war nach 'nem Termin oder nach 'nem Spieltermin, wenn ich mit finnischen Freundinnen war, während ich, wenn ich mit deutschen Freundinnen war, irgendwie ein Teil in mir immer auch so 'n bisschen unbefriedigt war oder ich irgendwo gestresst war, weil ich, weil's einfach zu viel war. Und das fand ich total schön. Also man kann mit Finnen wunderbar schweigen, ohne dass das unangenehm ist Und, ähm, das hab ich als 'ne große Qualität kennengelernt. Und was mich auch tief beeindruckt hat in Finnland, war, äh, das war schon in der Schulzeit dann, wo wir das zweite Mal da waren und meine, ähm, ja, Große, ähm, wenn ich die abgeholt habe von, von der Schule, ähm, die wollte immer noch auch 'n bisschen in der Nachmittagsbetreuung sein. Da kam ich so um 14 Uhr oder so, ich weiß nicht mehr. Auf jeden Fall kam ich dann und, äh, sie lief mir entgegen und, äh, ist dann schweigend raus. Und ich sagte: „Mann, Selma, ähm, ich möchte, dass du Tschüss sagst irgendwie." Also und, ähm, und, und, und sie sich so, ach, gesträubt hat irgendwie dagegen und mir das total unangenehm war und ich immer dachte: „Ja, sie muss doch sich hier verabschieden." Und dann kriegt da eine Erzieherin unsere Diskussion mit und, und, äh, fragte, was ich mit, mit ihr bespreche. Und dann hab ich, ähm, hab ich ihr das erzählt und dann sagte sie: „Du, Anna, deine, deine, äh, Tochter ist den ganzen Tag hier aufmerksam. Die kriegt ganz viel mit und wir merken, dass sie total präsent ist und dass sie uns alle wertschätzt. Sie braucht uns das jetzt hier nicht am Ende irgendwie noch mal beweisen, das wissen wir und das wird irgendwann ganz alleine von ihr kommen. Entspann dich da mal ein bisschen." Also so, das fand ich so gut und genauso war's. Und genauso mit dem, ähm, Lesen lernen, fand ich auch spannend. Also unsere Große hatte Schwierigkeiten und, ähm, und die Lehrerin sagte: „Bitte üb einf-- also üb nicht mit ihr, zwing sie nicht. Ähm, lies mit ihr Bücher, die ihr gefallen und das können ganz simple Kinderbücher sein und guck zwischendurch mal, ob sie neugierig wird, irgendein Wort mal selber zu erkunden. Und dann gib ihr Zeit dafür und dann wird das kommen." Und das fand ich so entlastend für mich im Gegenzug zu Deutschland, wo ich dann, äh, wo unser Kleiner oder Jüngster, ähm, der war, der hat auch sich schwergetan und, ähm, und die Lehrerin hier in Deutschland immer sagt: „Der muss aber, du musst jetzt mit ihm üben, ne. Der muss, der hat, äh, da totale Defizite und, ähm, das holst du nachher nicht mehr auf. Das ist Grundlage. Und dann wird er immer hinterherhängen." Und ich hatte einen Druck und, und gleichzeitig merkte ich aber, ich will es eigentlich so wie in Finnland machen und, und das, ja, funktionierte hier nicht so. Und das, und wenn ich's jetzt so angucke, die, unsere Große, die ist die Leseratte schlechthin. Die hat, also die liest- So viele Bücher, es ist unglaublich, was die an Stapeln an Büchern, äh, verschlingen und ganz glücklich, also deutsche, finnische und, ähm, und der Kleene eben nicht. Also der fängt Bücher an, liest sie nicht zu Ende. Also da ist tatsächlich, da ist auch, glaube ich, was kaputtgegangen bei ihm oder nicht entwickelt worden als Begeisterung, als etwas von, von 'nem Gefühl, ich kann das, ähm, sondern immer dieses Gefühl, ich bin da nicht gut genug drin. Und das, obwohl ich versucht habe, es schon auch auszugleichen und dennoch, ja, ich einfach so merkte, das fand ich so schön, dieses tiefe Vertrauen in Finnland und ich glaub, Vertrauen ist sowieso 'n gutes Stichwort für Finnland, dass jeder sein Bestes gibt und in seinem Tempo und es einfach kommen wird. Und das war so entlastend, immer wieder in verschiedensten Situationen, wo einfach dieses tiefe Vertrauen da war: Das wird schon gehen. Hm. Hab ich auch in der, in der Schwangerschaft erlebt mit, ähm, mit unserem Mittleren, als ich schwanger war. Der lag, ähm, mit Kopf oben und, ähm, und dann, ich, das war das Gleiche in Deutschland mit unserer Großen und, ähm, und dann hatte ich B-die Befürchtung, dass die mir sagen: „Na ja, Beckenendlage und das Erste war 'n Kaiserschnitt, dann wird das Zweite jetzt hier auch 'n Kaiserschnitt." Und, äh, und dann, dann sagten die da aber gar nix zu und dann hab ich nachgefragt und sagten: „Wieso denn? Möchten Sie das denn?" Sag ich: „Nein." „Ja, dann machen wir das auch nicht. Dann, dann, dann machen, gucken wir, was da passiert, was sich da entwickelt." Und das fand ich so, also die waren damit so auch entspannt mit. Und, ähm, wir haben dann das Becken vermessen. Wir haben 'ne äußere Wendung gemacht, die auch total entspannt war und nichts mit, äh, 36 Stunden Überwachung danach und riesem Aufklärungsgespräch, sondern da kam, kam 'n Arzt, nachdem ich zugestimmt hatte, dass ich das machen möchte. Die haben da an meinem, waren an meinem Bauch und sagten: „Jetzt mal tief einatmen und entspannen Sie sich 'n bisschen und dann ausatmen." Dann haben die wupp, wupp und dann so fertig. Und sag ich: „Wie? Das war's jetzt schon?" Ich hatte, ich hatte keinen, ich kannte das von Deutschland, dass das mit Zugang ist, unter Kaiserschnitt, äh, Bereitschaft und so zum Teil abläuft und so entspannt. Also das fand ich wirklich beeindruckend. Oder in Finnland wird auch der erste Ultraschall erst nach der zwölften Woche gemacht, weil sie sagen, die Natur regelt das. Und wir müssen da nicht vorher schon gucken und irgendwas machen, sondern wir, wir schauen einfach, was sich da zeigt. Und, ähm, ja, also schwanger sein in Finnland fand ich auch sehr entspannt, muss ich sagen, weil ich nicht als Risikoschwangere eingeordnet wurde, obwohl ich das letzte, die letzte Schwangerschaft mit 39 hatte, weil sie sagten: „Wieso sollen Sie denn risikoschwanger sein? Sie sind doch gesund." Sag ich: „Ja, das Alter?" „Nein, Sie sind doch gesund. Sie sind normalgewichtig, Sie sind gesund, Sie haben nichts, das, da gibt's keinen Grund für." Hm. Das fand ich auch total schön und Oder in der dritten Schwangerschaft hatte ich, ähm, drei Softmarker in 'nem Ul…, groß, also im Ultraschall in der 22. Woche, ähm, was auf 'ne Trisomie 18 hindeutete. Und, ähm, und dann hat die Hebamme, ähm, also da schallen die Hebammen, ähm, hat mir dann gesagt, also ich sollte am nächsten Tag noch mal wiederkommen, dann könnten wir 'ne Fruchtwasseruntersuchung machen, um zu gucken, ob sich die Diagnose bestätigt oder, ähm, oder ich mach sie nicht. Und dann wären noch mal Ärzte dabei und dann haben wir uns aber dagegen entschieden, weil wir dachten, wir möchten das Kind so oder so. Und, ähm, und dann sind wir dahin und ich hatte schon so 'ne innere Anspannung, weil ich dachte: „Na ja, wenn wir, vielleicht wollen die dann trotzdem irgend 'ne Diagnostik und werden uns sagen: Ja, überlegen Sie mal.“ Und, ähm, wir haben das dann gesagt, unsere Entscheidung und die Ärzte strahlten uns an und sagten: „Herzlichen Glückwunsch.“ Und das hat mich so gerührt, dass die überhaupt nicht mich gedrängt haben, doch 'ne Diagnostik zu machen, weil das doch wichtig ist und so weiter, sondern die gesagt haben: „Ja, wunderbar, dann gucken wir, was da für 'n Kind auf die Welt kommen möchte.“ Oder eben auch nicht, weil die sterben ja oft im Mutterleib, aber. Und es war dann tatsächlich so, dass sich die Zysten im Gehirn zurückgebildet haben und alles, also, und es letztendlich, äh, 'n ganz gesundes Kind mit nur einer Niere halt, äh, aber damit kann er gut leben, zum Glück. Julia: Ja Oh, wie beeindruckend. Also diese Mischung aus, wir, wir wissen ja, ne, wir haben die Wissenschaft und diese Möglichkeiten, Untersuchungen zu machen, aber wir müssen es nicht ausschöpfen, ne. Also wie du das eben auch erzählt hast mit diesem, ähm, bei der Großen das Lesen lernen, diese Neugierde zu ermöglichen, sage ich mal, ne. Und umgekehrt dann in Deutschland viel dieses „Du musst", so, ne. Also wenn ich da so nervensystemmäßig draufgucke, ne, merkt man ja schon sofort diese Atmosphäre, die das ausmacht, ne, oder die diesen Unterschied ausmacht, ne. Ob ich eben in diesem, ja, okay, ne. Also auch so diese, ähm, das Ernst genommen sein als Mensch, ne. Wir als Eltern müssen ja die Entscheidung treffen, so oder so, egal wie viel Fachwissen auf der anderen Seite ist. Die Entscheidung bleibt ja bei uns Eltern in so 'nem Fall und auch in vielen anderen Fällen, ne. Aber, ähm, und das dann nicht so, ne, von ärztlicher Seite da irgendwie so diese: „Ja, wir wissen aber, es wäre doch besser, wenn", so. Anna: Mhm, mhm. Julia: Sondern zu respektieren, die Eltern sind ja auch die, die die Konsequenzen in diese oder in jene Richtung tragen und wir helfen ihnen ja auch damit, wenn wir sie darin bestärken und sagen: „Okay, das ist eure Entscheidung. Macht mal, das wird schon gut sein", ne. Also dieses Vertrauen, was du vorhin auch benannt hast, ne. Also das ist ja, das wird so deutlich an solchen Geschichten und Erlebnissen, ne. So, dass das, ja, nicht, nicht nur so das ist, was wir vielleicht im Ausland für 'n Bild von, äh, Finnland oder Skandinavien. Äh, ich glaube, da gibt's ja viele verbindende. Anna: Mhm. Julia: Ähm, also in dieser Haltung, ne, glaube ich, ist viel, viel Ähnlichkeit auch, ne. 'N bisschen unterschiedliche kulturelle Ausprägungen sicherlich, ne, aber so dieses, diese Haltung, äh, nehm ich zumindest so wahr, äh, in dem, was ich so für Erfahrungen bisher gemacht hab oder was man, ja, auch so mitbekommt, ne. Das hört sich jetzt so richtig plastisch bestätigend an, wo man sagt: „Okay, das ist auch wirklich so", ne. Und dann sogar noch für euch, die ihr als Experts dort gelebt habt, ne. Könnte ja auch noch mal sein, dass man das dann anders erlebt oder anders mit einem auch umgegangen wird, aber das scheint ja nicht der Fall zu sein. Anna: Nee, tatsächlich nicht. Also hab ich auch nie erlebt irgendwie. Also ich hab ganz angenehme Erfahrungen da immer gemacht, viel Neugier auch und, ähm, ja, an, an, an uns und wo wir herkommen und, äh, was uns an Finnland gefällt, war immer schön für sie zu hören oder so. Das hat die Finnen oft sehr gerührt, wenn wir das dann erzählt haben oder überhaupt, dass wir, ähm, Finnisch gesprochen haben. Ähm, das war, also da gingen die finnischen Herzen immer gleich auf, irgendwie, wenn jemand, auch wenn's, äh, manchmal kraut und Rüben ist, was man sagt irgendwie, aber, ähm, also ja. Julia: Also das kann, äh, kann ich im Kleinen auch bestätigen. Wir leben hier ja wirklich in der Grenzregion zu Dänemark und, ähm, ja, haben jetzt auch schon so versucht, ein bisschen Dänisch uns draufzuschaffen. Und wenn man das anwendet irgendwo in 'nem Geschäft, wo man Menschen begegnet, ah, die Reaktion ist immer-- Die wechseln auch sehr schnell ins Deutsche, die können das halt auch gut so, ne. Aber, ähm, ja, sie sehen's als Wertschätzung, glaub ich, ne. Und das, äh, ist 'n guter Türöffner, ne, wenn man so selbst eben offen auf 'ne Kultur auch zugeht und dann klappt das auch mit dem, dass man mit reingenommen wird so, ne, wenn man da ja sich offen für zeigt. Anna: Ja, ja, ja. Julia: Ja, spannend. Du hast jetzt schon so 'n bisschen gesagt, wie's dann so war und dass manche Erlebnisse in Deutschland dann später ganz anders waren und so. Aber was würdest du sagen, was habt ihr euch bewahrt? Was habt ihr so, was, was prägt euch heute im Leben, in eurem Leben in Deutschland noch von diesen finnischen Wurzeln vielleicht ein bisschen, ne? Weil es ja so eure prägendste Phase der Familienzeit dann ja auch war letztendlich. Anna: Ja. Ja. Also, äh, unsere Sauna-Zeit immer. Jetzt im Sommer hatten wir sie nicht ganz so regelmäßig. Im Winter haben wir mindestens einmal in der Woche tatsächlich, dass wir als ganze Familie in die Sauna gehen. Das war so mit das Erste, was wir gebaut haben, eine, ein Saunahäuschen im Garten mit 'ner Feuersauna, also tatsächlich mit einer, mit 'ner Holzsauna. Und, ähm, und das ist, also wirklich, wenn wir da alle drin sitzen, das ist, das sind unsere Finnland-Momente, wo wir uns sofort wieder dann, ja, irgendwie wie in Finnland fühlen. Das ist so das. Dann, ähm, also überhaupt die Advents- und Weihnachtszeit ist 'ne Zeit, wo wir ganz viel Finnisches für uns irgendwie noch, ähm, haben, grad finnische Weihnachtslieder oder auch das, ähm, das, ähm, Adventslied, was dann jede Woche, wenn wir dann noch eine Kerze anzünden, das singen wir immer auf Finnisch. Das ist den Kindern auch ganz wichtig, ähm- Ähm, das, also das schon auch sehr. In Finnland gab's zum Beispiel 'n ganz schöne Sache, ähm, da haben wir immer mal gedacht, ob wir das mal hier in Deutschland irgendwie organisieren für Kinder. Das war der Wichtelwald, Tonttu Metsä. Und, ähm, und da sind dann Kinder als Wichtel verkleidet und haben dann so kleine Laternchen und Bimmelchen oder Glöckchen dabei und, ähm, und dann ist so 'n Weg durch den Wald, also bestenfalls 'n kleiner Rundweg, ähm, der ist dann mit, ähm, mit Kerzen beleuchtet und, äh, und da gehen die Familien dann entlang und, und sehen dann immer, wie die Wichtel da irgendwo zwischen den Felsen oder Bäumen hin und her hüpfen. Und am Ende steht dann der Briefkasten für den Weihnachtsmann, weil der kommt ja aus Finnland. Das Ro-- Also in Rovaniemi war, haben wir ihn mal besucht, aber der kommt eigentlich aus der Korvatunturi in Pedla. Genau und, ähm. Julia: Ja, an dieser Stelle steigen wir erst mal aus, aus dem Gespräch und den zweiten Teil kannst du dann in der nächsten Folge hören. Und ich hab jetzt aber noch einen Hinweis für dich. Und zwar Menschen, die mich schon länger kennen, wissen, dass ich im November mehrfach ein Webinar angeboten hab, um gemeinsam in eine achtsame Adventszeit zu starten. Und ich mochte diesen Abend sehr und doch blieb da so in den letzten Jahren ein Gedanke hängen, dass ich diesen einen Abend ja auch noch ein bisschen ausweiten könnte. Und ja, gegen Ende meiner Ausbildung zum FREL® Coach hab ich dann, ähm, auf dieses Webinar noch mal auch mit anderen Augen geschaut und ich wollte mehr Raum für das, was im Körper ankommt, für kleine Übungen zur Regulation, die man nicht nur hört, sondern auch ausprobiert. Und ich wollte, dass das, was an so einem Abend entsteht, auch im Alltag Wurzeln schlagen kann. Denn du kennst das vielleicht, man geht mit guten Ideen aus so einem Abend und irgendwo zwischen Laternenumzug, Plätzchenteig und Krippenspielprobe gehen sie dann eben doch verloren. Und das hat überhaupt nichts mit fehlender Disziplin zu tun, sondern unser Nervensystem lernt durch Erleben, und zwar durch wiederholtes Erleben. Also was wir einmal gehört haben, das wissen wir zwar, aber was wir mehrmals gespürt haben, das wird langsam ein Teil von uns. Und deshalb wollte ich die Idee dieses Webinars in diesem Jahr weiterentwickeln und wirksamer machen. Und herausgekommen ist eine kleine Serie von drei gemütlichen Abenden im November und die habe ich den Hygge-Herbst genannt Das heißt, wir treffen uns an drei Donnerstagen abends online, jeweils 20 Uhr für eine Stunde. Die Kinder schlafen dann hoffentlich schon oder sie kuscheln sich einfach dazu. Eine Tasse Tee dampft vielleicht und wir nehmen uns eine Stunde für das, was sonst im Trubel zu kurz kommt. Und weil wir uns insgesamt dreimal sehen, können die Impulse dann auch langsam einsinken und sich zwischen den Abenden nach und nach sanft entfalten. Du bist herzlich eingeladen. Ich freu mich, wenn du dabei sein willst. Den Link hab ich dir natürlich in die Show Notes gepackt. Und für die, die sich jetzt direkt in den nächsten Tagen noch entscheiden: Die ersten fünf Menschen, die sich anmelden, bekommen von mir noch ein kleines Hygge-Paket per Post zugeschickt. Was drin ist, bleibt eine kleine Überraschung, aber es sind natürlich so passende Kleinigkeiten, die unsere gemeinsamen Abende noch ein bisschen kuscheliger machen. Und zum Schluss noch ein Hinweis: Dieser Podcast, der wird durch dein Feedback und deine Erkenntnisse lebendig. Also lass mir gern eine Bewertung da, teile deine Gedanken entweder in den Kommentaren oder schick mir 'ne Nachricht. Und ja, mit einem Podcast-Abo und einer Fünf-Sterne-Bewertung hilfst du mir, auch noch mehr Mamas zu erreichen und diese wundervollen und bewegenden Gedanken rund um die friedvolle Elternschaft in die Welt zu tragen. Und denk daran, Frieden wächst von innen und strahlt in die ganze Familie. Bis zum nächsten Mal, deine Julia.