Mama sorgt für sich

Dein Podcast für innere Stärke & ein entspanntes Mama-Sein

S2/E2 – FREL®-ABC: Sicherheit, Erlaubnis, Einladung

27.08.2026 15 min

Zusammenfassung & Show Notes

Sicherheit. Erlaubnis. Einladung. Drei Worte, die sich erst einmal selbstverständlich anhören - und die doch alles verändern können, wenn wir wirklich hinschauen.

Vielleicht kennst du das: 
* Du weißt eigentlich, was du brauchst – und erlaubst es dir trotzdem nicht. 
* Du möchtest dich entspannen, aber irgendetwas in dir treibt weiter an. 
* Du wünschst dir mehr Verbindung zu deinen Kindern, fühlst dich aber selbst innerlich nicht sicher genug, um wirklich präsent zu sein.

In dieser Folge nehme ich dich mit in drei Begriffe aus dem FREL®-Coaching, die genau hier ansetzen. Keine Technik, keine Methode - sondern eine Haltung, die alles verändern kann, weil sie bei dir selbst beginnt.

Lass uns gemeinsam weitergehen

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Transkript

Es gibt Momente, da hältst du inne. Mitten in deinem Mamaalltag, mitten im Lärm und etwas in dir fragt leise: „Geht das auch anders? Hallo, ich bin Julia, selbst zweifache Mama, Coach für friedvolle Elternschaft und deine Begleiterin in diesem Podcast. Friedvolle Elternschaft, das klingt vielleicht nach einem Ziel, das du noch vor dir hast. Aber ich glaube, es beginnt nicht damit, wie du mit deinen Kindern umgehst, sondern es beginnt damit, wie du mit dir umgehst. Genau das ist der rote Faden in dieser Podcast-Staffel. Wir beginnen dort, wo alles beginnt. In deinem Körper, in deinem Nervensystem, in dem, was dich trägt oder erschöpft. Und von dort aus schauen wir gemeinsam nach außen auf die Rollen, die du ausfüllst, auf die Welt, in der du Mutter bist. Auf das, was friedvolle Elternschaft wirklich bedeutet. Nicht mit der Perfektion als Ziel, sondern als eine Haltung für dich und deine Lieblingsmenschen. Ich freue mich, dass du dabei bist. Lass uns in die neue Folge starten. Schön, dass du wieder mit dabei bist oder herzlich willkommen, wenn du heute zum ersten Mal hier reinhörst. Ich möchte mit einem ganz kleinen Moment beginnen, den du vielleicht sehr gut kennst. Stell dir vor, du sitzt abends nach einem langen Tag auf dem Sofa. Die Kinder schlafen. Endlich Stille. Und dann, anstatt den Stress und die Erlebnisse des Tages loszulassen, geht das Kopfkino los. Hätte ich das heute anders machen sollen? Warum habe ich nur wieder so reagiert? Ich weiß doch eigentlich, wie ich sein möchte. Warum klappt das denn nicht? Kennst du dieses Gefühl? In der letzten Folge hab ich darüber gesprochen, was in diesen Momenten in deinem Nervensystem passiert. Dass es keine Frage von zu wenig Wissen oder zu wenig Willen ist. Und heute gehen wir einen Schritt weiter. Denn wenn das Nervensystem das Fundament unseres Handelns ist, dann sind Sicherheit, Erlaubnis und Einladung drei ganz wertvolle Aspekte, die ich heute mal ausführlich beleuchten will und die im FREL-Coaching auch eine ganz zentrale Rolle spielen. In der letzten Staffel gab es bereits zwei Folgen des FREL ABCs, in dem ich zentrale Begriffe aus dem FREL-Coaching erkläre und daran möcht ich heute wieder anknüpfen. Diese FREL ABC-Folgen sind aber natürlich keine trockenen theoretischen Vorlesungen, sondern ich möchte dir dadurch ermöglichen, in das einzutauchen, was FREL wirklich ausmacht. Und heute schauen wir uns eben diese drei Begriffe an, ja, die ich als eine Art inneres Fundament bezeichnen würde. Sicherheit, Erlaubnis, Einladung. Wenn ich im Coaching von Sicherheit spreche, dann meine ich nicht, dass wir in Deutschland in einem sicheren Land leben oder dass in unserem Familienleben immer alles unter Kontrolle ist, sondern ich meine etwas viel Subtileres, nämlich dieses innere Empfinden von Sicherheit. Das Gefühl: Ich bin bei mir, ich bin mit mir verbunden. Sicherheit im fre'lischen Sinne bedeutet also, mein Nervensystem ist gerade nicht in einem Alarmmodus, ne. Ich bin im Kontakt mit mir selbst, mit meinem Körper, meinen Gefühlen, meinen Bedürfnissen und aber auch in einer entspannten Verbundenheit mit den Menschen um mich herum. Und aus der letzten Folge wissen wir, wenn das Nervensystem aktiviert ist, also im Modus von ich muss kämpfen oder flüchten oder in dem Modus von ich kann nicht mehr, diese Erstarrung, dann ist diese Verbindung zu mir unterbrochen. Dann kann ich gar nicht reflektiert handeln, egal wie viel ich weiß. Innere Sicherheit ist also nicht, alles läuft glatt, sondern innere Sicherheit ist: Ich wackle vielleicht auch mal, aber ich bin immer noch bei mir. Und das ist ein großer Unterschied Wann fühlst du dich als Mutter wirklich sicher? Nicht perfekt, aber sicher. Und wie fühlt sich das in deinem Körper an Der zweite Begriff für heute ist die Erlaubnis. Und auch hier möcht ich kurz innehalten, denn Erlaubnis klingt erst mal vielleicht selbstverständlich oder sogar überflüssig. Als Erwachsene muss mir doch niemand mehr eine Erlaubnis geben. Aber ich erlebe in Coachings immer wieder, wie wenig grade wir Mütter uns wirklich selbst erlauben. Wir erlauben uns oft nicht, müde zu sein oder wütend zu sein. Wir erlauben uns nicht, Grenzen zu haben und zu kommunizieren oder Hilfe zu brauchen Aber woher kommen denn diese inneren Verbote? Das hängt tatsächlich oft mit unserer Lebenserfahrung zusammen und ganz oft eben auch mit dem, was uns ganz früh im Leben geprägt hat. Von Botschaften, die wir als Kinder bekommen haben, bewusst oder unbewusst, von Rollenbildern, von gesellschaftlichen Erwartungen, wie eine Mutter zu sein hat. Und aus all diesen Prägungen entstehen dann innere Sätze wie: „Stell dich nicht so an. Eine gute Mutter sollte dies und das tun. Du musst stark sein für deine Kinder." Und diese inneren Stimmen sind oft gar nicht unsere eigenen, auch wenn sie sich so anfühlen oder so anhören, als wären's unsere eigenen. Aber wir tragen sie halt schon so lange in uns, dass sie sich durch diese Vertrautheit nach uns selbst anhören. Im Fee-Coaching ist Erlaubnis deshalb ein aktiver Schritt, sich selbst zu erlauben, das zu fühlen, was da ist, sich zu erlauben, eigene Bedürfnisse zu haben, sich zu erlauben, Mensch zu sein und nicht nur als Mutter zu funktionieren. Das klingt einfach und manchmal ist das das Schwerste überhaupt Was erlaubst du dir gerade nicht? Als Mutter, als Frau, als Mensch? Welche innere Stimme sagt dir, das darfst du nicht Und dann ist da noch die Einladung. Was ist der Unterschied zwischen einer Einladung und einer Forderung? Eine Forderung sagt: „Du musst, du sollst. Wenn nicht jetzt, wann dann? Los, mach schon." Du merkst es schon, ne? Da ist so 'ne Spannung drin. Und die Einladung sagt: „Du kannst. Ich bin da. Du entscheidest." Es ist, ja, so 'ne offene Haltung. Und im Free Coaching geht es immer auch wieder darum, zu lernen, sich selbst zu einzuladen. Zu Veränderung, zu neuen Wegen oder zu mehr Mitgefühl. Für andere, aber auch für dich selbst. Und nicht getrieben durch den Druck von außen oder von innen, sondern aus einem echten inneren Ja heraus Und das setzt etwas voraus, nämlich den Raum, auch Nein zu sagen. Denn eine Einladung, bei der Nein keine Option ist, ist keine Einladung, sondern eben eine Forderung. Und diese Haltung, ich find sie so grundlegend, dass ich sie nicht nur im Coaching lebe, sondern auch in dem, was drumherum passiert. Also hier in diesem Podcast, in meinen Angeboten, in der Art, wie ich sie kommuniziere. Ich baue keinen künstlichen Druck auf, keine Verknappung, kein nur noch 24 Stunden buchbar, wenn es unerheblich wäre. Keine Versprechen, die ich nicht halten kann Und das ist keine Marketingstrategie im eigentlichen Sinne, sondern das ist meine innere Haltung Weil ich glaube, wer den Mut hat, sich innerlich berühren zu lassen, zum Beispiel durch das, was er hier hört oder das, was er von mir liest Der oder die braucht dann keinen Druck. Diese Person braucht eine ehrlich gemeinte Einladung Und wenn du diesen Podcast hörst oder meine Angebote siehst, dann lad ich dich ein. Ich dränge dich nicht. Du entscheidest, ob, wann und wie tief du einsteigst. Und das gilt übrigens genauso für dich selbst. Wenn du spürst, ich möchte mich verändern, ich möchte anders sein als Mutter, dann bitte lade dich ein. Nicht angetrieben von Schuldgefühlen oder dem Gefühl, nicht zu genügen, sondern aus einem echten, weichen inneren Ja Wozu könntest du dich heute einladen? Ohne Druck, ohne Muss. Was wäre eine echte Einladung an dich selbst? Sicherheit, Erlaubnis, Einladung. Du merkst das schon, das sind keine drei voneinander getrennten Konzepte. Sie bauen aufeinander auf und ergänzen sich. Ohne Sicherheit, also ohne diese innere Verbindung mit mir selbst, kann ich mir kaum etwas erlauben, denn Erlaubnis braucht einen Boden. Und ohne Erlaubnis kann ich mich auch nicht wirklich einladen. Weil eine Einladung, die dann wiederum auf innere Verbote stößt, die kommt ja nicht an. Aber wenn alle drei zusammenspielen, wenn ich innerlich sicher bin, wenn ich mir erlaube, was gerade da ist und wenn ich mich einlade, statt mich selbst anzutreiben, dann verändert sich etwas. Nicht nur in mir. Dann verändert sich auch, wie ich meinen Kindern begegne. Denn Sicherheit, Erlaubnis und Einladung, das ist nichts, was wir für uns behalten. Das ist eine Haltung, die wir auch weitertragen in unsere Familien, in unsere Beziehungen, Freundschaften, aber auch tatsächlich in die Welt. Ja, und wenn du aus dieser Folge heute nur eins mitnimmst, dann, dass Sicherheit, Erlaubnis und Einladung keine Techniken sind, die du lernen musst, sondern dass es eine Haltung dir selbst gegenüber ist. Und genau dort, in dieser Haltung, beginnt friedvolle Elternschaft. Wenn dich das, was du heute gehört hast, angesprochen hat, wenn du spürst, da möchte ich noch tiefer einsteigen, ich möchte nicht nur verstehen, sondern auch fühlen, dann habe ich da was für dich: Meinen kostenlosen Minikurs "Wenn Wissen alleine nicht reicht". Das ist ein körperorientierter Einstieg in die friedvolle Elternschaft mit kleinen Übungen, die dich in Kontakt mit dir selbst bringen können. Das ist kein Programm, das dich überfordert, keine Aufgabenliste, eine Einladung. Ganz im Sinne von heute. Und den Link dazu findest du in den Shownotes. In der nächsten Folge sprechen wir über einen weiteren sehr wichtigen Aspekt von friedvoller Elternschaft, nämlich was passiert, wenn es nicht gelingt, friedvoll mit unseren Kindern umzugehen? Wenn Gewalt passiert, in welcher Form auch immer. Und warum Frieden nicht bedeutet, dass immer alles harmonisch ist. Und zum Schluss noch ein Hinweis: Dieser Podcast, der wird durch dein Feedback und deine Erkenntnisse lebendig. Also lass mir gerne eine Bewertung da. Teile deine Gedanken entweder in den Kommentaren oder schick mir 'ne Nachricht. Und ja, mit einem Podcast-Abo und einer Fünf-Sterne-Bewertung hilfst du mir auch, noch mehr Mamas zu erreichen und diese wundervollen und bewegenden Gedanken rund um die friedvolle Elternschaft in die Welt zu tragen. Und denk daran, Frieden wächst von innen und strahlt in die ganze Familie. Bis zum nächsten Mal. Deine Julia.